Darum ist schwer ein selbstständiger Dachdecker zu sein

Dachschaden

Für viele Jugendliche ist Dachdecker der Traumberuf. Sie verbinden damit eine Arbeit, die fordernd ist und zugleich auch für den Kunden ohne Zweifel einen hohen Wert hat. Darum versuchen einige Dachdeckergesellen, nach ein paar Jahren im Beruf ihren eigenen Betrieb zu eröffnen. Warum das aber manchmal keine gute Idee ist, wird im weiteren Verlauf dieses Textes beschrieben.
Dachdecker Betriebe haben eine lange Tradition. Natürlich, denn auch vor 100 Jahren mussten Dächer gedeckt werden. Diese Tradition lässt sich bei vielen Dachdecker Betrieben in ihrem Logo betrachten. Dort findet sich oft eine Jahreszahl. Diese gibt das Gründungsjahr wieder. Vor allem in kleineren Städten lässt sich beobachten, dass einige Betriebe kurz nacheinander gegründet wurden. Nach dem Motto: „Was der Eine kann, kann ich auch“. Wahrscheinlich war das auch teilweise der Grund, was aber sicherlich dazu kam war, dass es einfach eine Nachfrage für verschiedene Betriebe gab.
Diese Nachfrage machten sich dann Dachdeckermeister zunutze und gründeten ihr eigenes Unternehmen. Im Anschluss konnten sie angehende Dachdecker ausbilden und langsam wuchs der Betrieb auf eine Größe, die rentabel war und die die verschiedenen Aufträge bewältigen konnte. Danach kam es aber zu einem Punkt, der das Wachstum stoppte. Es gab genug Firmen, die darauf ausgerichtet waren Dacharbeiten vorzunehmen und Handwerker überlegten sich zwei Mal, ob es sich überhaupt lohnen würde, einen Dachdecker Betrieb zu eröffnen.
Das heißt für Jugendliche, die heutzutage eine Dachdeckerei eröffnen wollen, dass sie mit einer Vielzahl an Konkurrenten rechnen müssen, die einen entscheidenden Vorteil gegenüber neuen Unternehmen haben. So sind sie einfach schon erprobt und ein Kunde, der einmal zufrieden war mit der Arbeit wird wahrscheinlich wieder bei diesem Betrieb anrufen und einen Auftrag durchgeben. Neue Betriebe müssen also erst Referenzen sammeln, diese aber zu bekommen kann sehr lange dauern und der Weg dahin anstrengend sein.
Neben der Konkurrenz kommen aber noch die unangenehmen Eigenschaften eines Unternehmers dazu. Ein Unternehmer trägt das komplette Risiko, wenn es schief geht, dann ist er schuld. Im Gegenzug heißt das aber auch, dass er die Lorbeeren bekommt, wenn er Erfolg hat. Natürlich kann es aber schneller schief gehen. Etwa, weil das Marketing keine neuen Kunden bringt oder die Qualität der Arbeit einfach nicht den Anforderungen der Kunden entspricht.
Dazu kommt, dass ein Unternehmer mit erheblichen Kosten rechnen muss, wenn er seinen eigenen Betrieb hat. Damit es rentabel ist, muss sicherlich ein Umsatz von mehr als 50.000 Euro im Jahr erzielt werden. Dieser Umsatz klingt zunächst nicht schlecht, was viele aber vergessen, sind die erheblichen Kosten, die davon abgezogen werden müssen. Da ein Meister nicht alleine im Betrieb arbeitet, muss er seine Angestellten bezahlen und auch deren Sozialversicherungsbeiträge zur Hälfte übernehmen. Eventuell muss er auch vermögenswirksame Leistungen übernehmen. Dazu kommen die gewöhnlichen Betriebsausgaben für Materialien oder Werkzeuge. Letztere sind bekanntlich nicht günstig und auch Materialien haben einen stolzen Preis. Dazu kommen Kosten für Fahrzeuge und das Betriebsgebäude. Das wird in der Regel abbezahlt und verursacht mit Zinsen hohe monatliche Kosten. Weiter zum Artikel auf diePresse.com
Neben diesen Kosten gibt es aber auch Posten, die außergewöhnlich sind, etwa die Reparatur einer Maschine und die natürlich immer dann nötig wird, wenn man es am wenigsten gebrauchen kann. Letztlich muss ein Unternehmer hohe Steuern zahlen und sich selber versichern, und da die Beiträge für die Sozialversicherung ebenfalls sehr hoch sind, können hier von einem abgerundeten Umsatz von 4000 Euro pro Monat oder 50.000 Euro pro Jahr nicht mehr viel übrig bleiben. Diesen Punkt beachten aber viele Gesellen nicht und so kommt die böse Überraschung erst, wenn der Betrieb schon gegründet wurde. Demnach sollten Gesellen das mindestens zwei Mal überlegen, ob es eine gute Idee ist, eine Dachdeckerei zu gründen.

Wie wird man Dachdecker

Wie wird man Dachdecker

In diesem Artikel wird beschrieben, wie Jugendliche den Weg zum Wiener Dachdecker beschreiten können. Denn nicht jeder schafft es und manchmal liefert das Praktikum Erkenntnisse, die den Traum vom Dachdeckerleben zerschlagen können. Darum soll dieser Text einige Aspekte betrachten, die sicherlich für einen erfolgreichen Einstieg in das Leben eines Dachdeckers unabdinglich sind. Dazu gehört in jedem Fall Interesse für den Beruf. Allein ein cooles Image vom Leben eines Dachdeckers ist nicht ausreichend. Es muss mehr dahinter stecken, spricht Interesse. Ist diese nicht gegeben, ist es an sich unmöglich, diesen Beruf über einen längeren Zeitraum auszuüben und schon gar nicht über Jahre.

Neben dem Interesse ist auch eine gute Physik nötig. Dachdecker in Wien gehören zu den Personen, die schwer schleppen müssen. Nicht nur auf dem Weg zum Dach auch die Maschinen haben es in sich und müssen bewegt werden. Dazu kommt, dass eine gewisse Kompaktheit des Dachdeckers ebenfalls nicht schaden kann. Ist er zu groß liegt der Schwerpunkt zu weit oben und er kann leichter ins Wanken geraten. Deswegen bevorzugen viele Betriebe im Raum Wien Dachdecker, die etwas kleiner sind und demnach einen niedrigeren Schwerpunkt besitzen. Neben der Größe und der gegebenen Stärke ist es wichtig, dass Dachdecker furchtlos sind. Höhenangst sollten sie sowieso nicht besitzen, aber auch nicht schlappmachen, wenn das Wetter etwas rauer ist und der Wind mit tosender Geschwindigkeit durch die Luft peitscht.

Dazu kommt, dass Dachdecker diszipliniert sein müssen. Ein ausschweifendes Leben, wobei am Abend zuvor noch das ein oder andere Bier getrunken wurde, sollte nicht gepflegt werden. Vielmehr sollte die eigene Fitness im Vordergrund stehen. Diese kann leicht gepflegt werden, und wenn Männer das ernst nehmen, tragen sie auch noch mehr zum Erfolg des Unternehmens bei, als vorher. Auf unter-einem-dach.com gibt es eine Auswahl der besten Dachdecker in Österreich. Später dazu mehr.

Diese Eigenschaften alleine reichen aber noch nicht aus. Denn ein Dachdecker deckt nicht nur das Dach, sondern muss auch viel rechnen und planen. Darum sind gute Noten in Mathe und Physik oftmals unabdingbar, wenn es um eine Ausbildung in Wien geht. Ohne sie ist es eigentlich kaum möglich. Klar, einige Jugendliche haben in der mittleren Schule andere Dinge im Kopf als eine Sekante und den Widerstand eines Körpers und dementsprechend schlecht sind auch ihre Chancen auf eine Ausbildung. Aber einige von ihnen geben ihren Traum nicht auf und besuchen nach der zehnten Klasse ein Berufskollegium. Dort belegen sie dann ein Berufsgrundschuljahr und lernen dort die Physik und die Mathematik besser kennen. Oftmals führt dieser Weg dann zu besseren Noten und Jugendliche schaffen es doch noch eine Ausbildung zum Dachdecker in Wien zu ergattern.

Die Chancen darauf können natürlich auch über einschlägige Praktika erreicht werden. Allerdings ist bei denen die Frage, wie sehr sie wirklich einen Einblick in den Beruf des Dachdeckers geben. Schließlich ist der Beruf nicht ungefährlich und Jugendliche können nicht einfach so auf das Dach klettern und mitarbeiten. Nichtsdestotrotz geben Praktika Jugendlichen einen guten Einblick in das Leben eines Dachdeckers. Im Anschluss daran kann der Schüler sich immer noch für oder gegen eine Ausbildung zum Dachdecker in Wien entscheiden. Eine Übersicht verschiedener Dachdeckereien im Raum Wien gibt es auf: http://www.unter-einem-dach.com/wien/dachdeckerei-in-wien/

Dieser Text hat gezeigt, dass der Weg hin zum Dachdecker lang und anstrengend sein kann. Nicht jeder Schüler in Wien, der Dachdecker werden will erhält auch eine Chance die Ausbildung zu beginnen. Die Gründe hierfür müssen nicht in den schulischen Leistungen liegen, sondern können auch n den physischen Eigenschaften des Bewerbers festzumachen sein. So kann es sein, dass er abgelehnt wird, weil er zu schmächtig ist oder er schlichtweg zu groß ist, denn bevorzugt werden kleinere Dachdecker. Dazu kommt, dass das Leben eines Dachdeckers viel Disziplin erfordert, um sich und die Gesundheit der Kollegen nicht zu gefährden. Dazu kommen natürlich die schulischen Leistungen in den Fächern Mathe und Physik, die eine Rolle spielen bei der Vergabe der Ausbildungsplätze.

Hier ein Clip, der sehr gut veranschaulicht, wie der Alltag eines Dachdeckers so abläuft:

Das Coming Out von einem homosexuellen Dachdecker

Dachdecker

In diesem Text geht es um das Coming Out eines Dachdeckers in der heutigen Gesellschaft. Diese Gesellschaft ist zweifelsfrei eine tolerantere, als sie es noch vor ein paar Jahrzehnten war. In England in den 50er Jahren, war es zum Beispiel bei Frauen nicht gern gesehen, wenn Sie Röcke angezogen haben. Dieses Beispiel macht deutlich, wie sich die Zeiten geändert haben. Aber auch heute ist eine Gesellschaft noch weit davon entfernt, Schwulen und Lesben dieselben Rechte zuzuschreiben, die sie heterosexuellen Paaren gibt.

Homosexualität gibt es nur woanders

Viele Menschen warten auch sehr lange mit ihrem Coming Out. Das kann verschiedene Gründe haben. Vielleicht haben sie eine Familie und wollen das vor ihr geheim halten. Vielleicht wollen sie Menschen nicht überraschen, weil sie so sehr in ihrem Weltbild eingeschränkt sind, dass für sie homosexuell immer nur „die Anderen“ sind. Aber nie der aus der eigenen Familie oder dem Freundeskreis. Oder aber, die Domäne in der sich jemand befindet, lässt es schlichtweg nur sehr schwer zu, zu sagen, dass jemand homosexuell ist. Ein bekanntes Beispiel ist Thomas Hitzelsperger. Der bekannte Fußballspieler machte vor einiger Zeit öffentlich, dass er Männer liebt. Der Sturm der Entrüstung war groß, aber gleichzeitig gab es auch viel Respekt für seine Äußerungen. Dieses Beispiel zeigt, dass Homosexualität noch lange nicht in der Gesellschaft angekommen ist.

Fußballspieler sind moderne Gladiatoren

Denn ansonsten hätte es keinen Sturm der Entrüstung geben können und Menschen hätten ihm keinen Respekt zusprechen müssen. Aber woran lag es dann? Nun, Thomas Hitzelsperger hat in einem Geschäft seinen Beruf ausgeübt, die zwar nicht komplett nur von Männern besetzt ist, aber für viele Menschen sind Fußballspieler die modernen Gladiatoren. Sie kommen ins Stadion, um zwei Mannschaften gegeneinander kämpfen zu sehen. Diese Wortwahl zeigt schon, was es mit Gladiatoren auf sich hat. Dort ging es um Leben und Tod. Der Sieger hat meistens sogar noch eine Dame bekommen, so perfide das auch klingt.

Homosexualität und Handwerk das passt nicht oder doch?

Auch Dachdecker gehören einem Berufsstamm an, der nicht dafür bekannt ist besonders tolerant zu sein. Auf dem Dach geht es um das Machen, nicht um das Reden. Pragmatismus ist gefragt. Ein Attribut, was immer noch mehr Männern zugesprochen wird, auch wenn das nicht stimmen muss und auch Homosexualität ist im Handwerk allgemein noch sehr verpönt. Das ist natürlich kein schöner Zustand, aber der Status – quo.

Soll ich öffentlich zu meiner Sexualität stehen oder nicht?

Ein homosexuellen Dachdecker hat es also besonders schwer sein Coming Out durchzuziehen. Denn vielleicht fürchtet er den Spott der Kollegen oder sogar, dass der Chef ihm andere Aufgaben zuteilt oder ihn im schlimmsten Fall nicht mehr zu Kunden schickt, weil er um seinen Betrieb Angst hat. Klar ist diese Angst total unbegründet, aber sie zeigt, dass homosexuelle Männer sich es mehrmals überlegen, ob sie ein Coming Out durchziehen oder nicht.

Dieser Text hat gezeigt, dass das Coming Out in der heutigen Gesellschaft noch immer keine einfach Sache ist. Dabei macht es keinen Unterschied, ob es um einen Sportler oder einen Dachdecker geht. Beide haben mit Vorurteilen zu kämpfen und müssen leider oft Spott und Häme fürchten. Dazu kommt, dass sie mit weiteren Auswirkungen ihres Coming Outs rechnen müssen. Es kann sein, dass sie nicht mehr zu Kunden geschickt werden oder es kann sein, dass Kollegen nicht mehr mit ihnen zu tun haben wollen. Diese Gründe halten homosexuelle Dachdecker mitunter davon ab, sich zu ihrer Sexualität zu äußern. Die Zukunft wird zeigen, wie tolerant die Gesellschaft ist und ob sich bald mehr Menschen aus dem Handwerk zu ihrer Homosexualität äußern werden. Es bleibt also spannend und wird sicherlich noch ein paar Jahre dauern.